Katholische Kirche in Cottbus

Propsteipfarrei Zum Guten Hirten - Cottbus und Umgebung

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Pfarrbrief Oktober

Akademieforum

Veranstaltungsübersicht

24. Januar 2018, 19:30 Uhr
Uwe Weise
Fluch und Segen in der Schrift und im Leben
Im Hinblick auf eine Sache wie der Technik sprechen wir im alltäglichen Leben oft von Fluch und Segen, die nahe beieinanderliegen. Auch die Schrift redet davon, dass sich der Segen in einen Fluch verkehren kann, etwa der Segen des Gesetzes. Fluch und Segen richten sich aber auch auf Menschen. Schon im zwischenmenschlichen Bereich verfehlen sie ihre Wirkung nicht. Welche Bedeutung und welches Gewicht haben sie im Verhältnis Gottes zu den Menschen? Welchen Stellenwert und welche Funktion haben beide im Hinblick auf unser Heil und die Verheißungen Gottes? Wir fragen nach dem Zeugnis der Schrift.
Dr. Uwe Weise ist Pfarrer in der Cottbuser Oberkirche.
Die Veranstaltung findet im St. Johanneshaus Cottbus statt (Adolph-Kolping-Str. 16, 03046 Cottbus).


21. Februar 2018, 19:30 Uhr
Prof. Dr. Antje Heine
Deutsche Sprache – schwere Sprache?
Warum Mark Twain (nicht) recht hatte
Die Frage, ob Deutsch eine leichte oder schwer zu erlernende Sprache ist, stellen sich Muttersprachler des Deutschen in der Regel vor allem dann, wenn sie selbst eine Fremdsprache lernen oder mit Menschen in Kontakt kommen, die eine andere Muttersprache haben. Anhand einiger Beispiele aus den Reiseerinnerungen Mark Twains soll gezeigt werden, dass die Antwort immer im Auge des Betrachters liegt.
Frau Prof. Dr. Heine ist im Institut für Deutsche Philologie an der Universität Greifswald tätig.


21. März 2018, 19:30 Uhr
Dr. Matthias Blume
Hirnfunktionsstörungen nach Schlaganfall
Durch einen Schlaganfall treten mitunter nicht nur häufige Hirnfunktionsstörungen wie Lähmungen, Sprachstörungen oder Gefühlsstörungen auf. Es können auch die Wahrnehmung, das Lesen, Schreiben, Rechnen, die Fähigkeit für Handlungsabläufe, das Farbsehen oder Musikhören betroffen sein. Anhand von Fallbeispielen und Videoaufnahmen sollen die komplexe Welt der Hirnfunktionsstörungen beleuchtet werden und Möglichkeiten der Therapie gezeigt werden.
Dr. Matthias Blume ist Facharzt für Neurologie.
Die Veranstaltung findet im St. Johanneshaus Cottbus statt (Adolph-Kolping-Str. 16, 03046 Cottbus).


25. April 2018, 19:30 Uhr
Dr. Gerhard Drolshagen
Gefahr aus dem Weltraum
Erdnahe Asteroiden: Risiko und Abwehrmöglichkeiten
Z. Zt. Sind mehr als 16.000 Asteroiden bekannt, die der Erde relativ nahe kommen können und die man als sogenannte NEOs (Near-Earth Objects) bezeichnet. Die NEO-Aktivitäten umfassen alle Bereiche: Beobachtung, Bahnberechnung, Risikoabschätzung, Möglichkeiten zur Abwehr und internationale Kooperation. Der Vortrag geht auf all diese Aspekte ein.
Dr. Gerhard Drolshagen hat über 30 Jahre in diesem Fachgebiet bei der Europäischen Raumfahrtagentur gearbeitet. Er ist weiterhin für die ESA als Berater tätig.
Die Veranstaltung findet im St. Johanneshaus Cottbus statt (Adolph-Kolping-Str. 16, 03046 Cottbus).


23. Mai 2018, 19:30 Uhr
Dr. Peter Stosiek
Tollwut / Buchlesung
Der literarische Rückblick eines Arztes und Theologen: auf die Kindheit im 2. Weltkrieg und auf die Lehr- und Berufszeit im Arbeiter- und Bauernstaat DDR; auf Erlebnisse und Erfahrungen; auf Geschichte und Geschichten.
Dr. Peter Stosiek ist Autor des Buches „Tollwut“ und war Chefarzt am CTK Cottbus.
Die Veranstaltung findet im St. Johanneshaus Cottbus statt (Adolph-Kolping-Str. 16, 03046 Cottbus).


27 Juni 2018, 19:30 Uhr
Markus Kurzweil
Johannes vom Kreuz
Die Dunkle Nacht
Der spanische Mystiker Johannes vom Kreuz, dessen Leben und Werk wir in Erinnerung rufen wollen, beschreibt die Erfahrung der dunklen Nacht als Nacht der Sinne und Nacht des Geistes. Er leitet dazu an, die von Gott her kommende, vom Menschen her gesehen „passive Nacht“ zu einer „aktiven Nacht“ zu gestalten (Körner). Es geht ihm nicht allein um das Durchhalten dieser Krise, sondern auch um ihr Durchleben, um sich in Liebe mit Gott zu vereinen.
Ordinariatsrat Markus Kurzweil ist Seelsorgeamtsleiter des Bistums Görlitz.
Die Veranstaltung findet im St. Johanneshaus Cottbus statt (Adolph-Kolping-Str. 16, 03046 Cottbus).


26. September 19:30 Uhr
Benediktinische Spiritualität: Leben im rechten Maß
Pater Kilian Müller OCist / Neuzelle
Die Benediktsregel ist die bedeutendste Mönchsregel der westlichen Kirche. Maß und Ordnung sind darin Ausdruck einer reichen Erfahrung im Umgang mit und im Zusammenleben von Menschen, die Gott in Gemeinschaft loben und ihn suchen wollen. Die Hinweise aus der Benedikts-regel geben aber auch für den Alltag außerhalb des Klosters hilfreiche Impulse. 


31. Oktober 19:30 Uhr
Gottes Selbstoffenbarung als Leben
Propst Thomas Besch
Den Zugang zur Wahrheit gewährt das Leben selbst. Das Johannesevangelium spricht davon, dass Gottes Wort Fleisch geworden ist. In seinen Sohn hat er sich als unser Leben offenbart. Diese Wahrheit hat er nicht unserer Vorstellung anvertraut, sondern unserem lebendigen Leib. Deshalb finden wir den Zugang zur Wahrheit nur im Leben und durch das Leben, nur im Sohn und durch den Sohn. Er sagt selbst: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden (Joh 10, 9).“


21. November 19:30 Uhr
Zur Lage in Polen
Prof. Dr. Grzegorz Chojnacki / Szczecin
Wir werfen einen kritischen Blick auf die Entwicklung der polnischen Gesellschaft in Staat und Kirche. Wie gestaltet sich das Verhältnis aufgrund der gegenwärtigen politischen Verhältnisse? In welcher Weise beeinflusst die kirchliche Lehre den gesellschaftlichen Diskurs? Welche Haltung vertritt sie in den Fragen, die die Nation und Europa bewegen?


19. Dezember 19:30 Uhr
Das Apostolische Glaubensbekenntnis in Bildern / Der Egerer Kabinettschrank in Schloss Branitz
Susanne Lambrecht, Kunsthistorikerin, Cottbus
Er ist ein Juwel europäischer Möbelkunst – der Reliefintarsienschrank aus dem Nachlass von Lucie Fürstin von Pückler-Muskau, der heute im Alkovenzimmer von Schloss Branitz zu besichtigen ist. Der Kabinettschrank stellte ursprünglich in zwölf markanten Szenen das Glaubens-bekenntnis dar. Zehn der von Adam Eck (1604-64) und seiner Werkstatt in Holz geschnitzten Schubladenfronten sind bis heute erhalten. Das Bildprogramm von Korpus, Türen sowie einzelne Motive lassen erkennen, dass das Möbel für einen katholischen Auftraggeber oder Empfänger gefertigt wurde.

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