Der christliche Glaube eröffnet einen tieferen Sinn- und Verstehenshorizont zu den großen Fragen des Lebens. Im Religionsunterricht wird den Schülern die Möglichkeit gegeben, sich mit religiösen Themen tiefer zu befassen und einen eigenen Zugang zum christlichem Glauben, zu Kirche, Bibel und christlichem Brauchtum zu finden.
Der Religionsunterricht für die Klassenstufen 1 bis 10 findet als ordentliches Schulfach in den Räumen der Pfarrei statt.
Unter den Rahmenbedingungen des schulischen Religionsunterrichts in der Gemeinde fördert der Religionsunterricht folgende Kompetenzen:
Fachkompetenz
Methodenkompetenz
Soziale Kompetenz
Personale Kompetenz
Religiöse Kompetenz
Neben den im Lehrplan verankerten Inhalten wird auch Wert auf das liturgische Lernen gelegt, was bedeutet, dass die Schüler zu verschiedenen Gottesdiensten im Jahreskreis eingeladen werden.
Für viele Klassenstufen werden zwei Termine pro Woche angeboten, von denen die Schüler einen auswählen und verbindlich daran teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt durch das Anmeldeformular*, welches bei der jeweiligen Lehrkraft zu Beginn abgegeben wird. Die Anmeldung ist verbindlich bis zur Abgabe des Widerrufs* oder der Beendigung der 10. Klasse.
Der Religionsunterricht wird auf der Grundlage des „Lehrplans Katholische Religion“ des Freistaates Sachsen erteilt, da ein Lehrplan im Land Brandenburg nicht existiert. Die Schüler, die den Religionsunterricht besuchen, können sich von „LER – Lebensgestaltung, Ethik, Religion“, welches ab Klasse 5 erteilt wird, abmelden. Auf Anweisung des Schulreferates des Bistums Görlitz werden ab dem 3. Schuljahr Noten im Fach Religion erteilt. Die jeweiligen Halbjahres- und Jahresendnoten werden den Schulen mitgeteilt und erscheinen auf den Zeugnissen.
Stundenplan
Klasse
Tag
Zeit
Lehrkraft
Ort
1./2.
Dienstag
Mittwoch
16:00 - 16:45
15:45 - 16:30
Frau Holfeld
Pfarrhaus Christuskirche
3. *
Donnerstag
15:45 - 16:30
Frau Holfeld
Pfarrhaus Christuskirche
4.
Mittwoch
16:45 - 17:30
Frau Holfeld
Pfarrhaus Christuskirche
5./6.
Dienstag
Mittwoch
16:00 - 16:45
15:45 - 16:30
Kaplan Pisarek
Saal unter der Christuskirche
7./8.
Donnerstag
16:45 - 17:30
Kaplan Pisarek
Saal unter der Christuskirche
9./10.
Mittwoch
16:45 - 17:30
Kaplan Pisarek
Saal unter der Christuskirche
*Der Religionsunterricht der Klasse 3 beinhaltet die Erstkommunionvorbereitung.
Adressen:
Christuskirche, Straße der Jugend 22 / 23 A; 03046 Cottbus (Zufahrt über die Südstraße)
Sakramente sind sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit. In den einzelnen Sakramenten entfaltet sich das sakramentale Wesen der Kirche in die konkreten Situationen des menschlichen Lebens. Christus begegnet den Menschen und erfüllt ihnen sein Heil. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Eucharistie, Firmung, Ehe, Buße, Weihe und Krankensalbung.
Die Taufe
Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird. Die Taufe ist Realsymbol für die besondere, unauflösbare Gemeinschaft des Getauften mit Jesus Christus, durch den die Erbsünde ihre Macht über den Täufling
verloren hat.
Die Eucharistie
In der Feier des Gedächtnisses des letzten Abendmahls Jesu Christi, seines Todes und seiner Auferstehung erfährt die Kirche die besondere Gegenwart Christi in der Eucharistie. In den Gestalten von Brot und Wein, sowie in der feiernden Gemeinde ist Christus in seiner Kirche gegenwärtig.
Die Firmung
Mit der Firmspendung bekräftigen die Kinder und Jugendlichen ihren Glauben und ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Kirche und empfangen die Gabe Gottes, den Heiligen Geist. Die Firmung gehört neben der Taufe und der Erstkommunion zu den Initiationssakramenten.
Die Buße
Als Buße wird die Abkehr von der Sünde und die Zuwendung zu Gott bezeichnet.
Die Buße ist ein ständiger Vorgang im Leben des Christen. Das Bußsakrament - die Beichte - schenkt dem getauften Christen, der seine Schuld bereut und sie vor dem Priester bekennt, die Vergebung
seiner Sünden.
Die Krankensalbung
Bei der Krankensalbung legt der Priester einem Kranken die Hände auf, salbt ihn mit Öl und spricht ihm zeichenhaft das von Christus verkündete Heil zu, vor allem die Befreiung von der Macht der Sünde. Die Krankensalbung soll dem Kranken Stärkung und Linderung sowie das Vertrauen auf den Beistand Christi schenken.
Die Ehe
Die Kirche versteht die Ehe als einen lebenslangen Bund von Mann und Frau. Die Ehe ist unter Getauften ein Sakrament, das sich die Eheleute selbst spenden.
Die Weihe
Das Sakrament der Weihe gliedert sich in drei Stufen: die Weihe zum Diakon, die Weihe zum Priester und die Weihe zum Bischof. In allen drei Weihestufen wird das Sakrament durch schweigende Handauflegung und das Weihegebet gespendet.
Hinweise zur Firmung
1. Firmpatron
Zu deiner Firmung darfst du einen Fürsprecher im Himmel auswählen: deinen Firmpatron.
Bei der Spendung des Firmsakramentes wird der Bischof dich auf den Namen dieses Heiligen mit dem Chrisam salben. Dadurch kommt zum Ausdruck, dass wir Christen alle in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen sind. Wer durch Taufe und Firmung mit dem Wasser und dem Heiligen Geist gesalbt ist, hat Anteil am Los der Heiligen.
Such dir deshalb einen Heiligen aus, der für dich Vorbild und Fürsprecher sein kann! Einer, dessen Leben aus dem Glauben dich besonders anspricht und an dem du dich orientieren möchtest. Er soll dir Begleitung und Orientierung auf deinem Lebens- und Glaubensweg geben.
Tipps für deine Suche nach einem Firmpatron
Es gibt zehntausende Heilige. (Im römischen Martyrologium sind über 8.000 namentlich bekannte Heilige verzeichnet und nochmal so viele, deren Namen unbekannt sind.) Du kannst unmöglich alle kennenlernen, aber du kannst mit der Überlegung beginnen, ob du dir einen Apostel, einen Märtyrer, einen Bekenner, einen Heiligen der Nächstenliebe, eine Ordensfrau… als Vorbild auswählen möchtest und dann gezielt suchen.
Als Online-Medium zur Suche nach Heiligen hat sich das Ökumenische Heiligenlexikon bewährt. Unter heiligenlexikon.de findest du eine ganze Fülle an Heiligenbiografien. Gib Acht, dass du einen Heiligen erwischst, der auch in der katholischen Kirche verehrt wird.
Auch unter namenstage.katholisch.de gibt es ein Verzeichnis von Heiligen, die man nach bestimmten Kriterien sogar filtern kann.
Es gibt auch Bücher mit einer Auswahl an Heiligen. Wenn du kein eigenes hast, kannst du auch eins ausleihen.
2. Firmpate
Die ureigenste Aufgabe eines Paten ist es, den Firmling im Leben zu begleiten und zu bestärken. Dein Pate soll dir ein Helfer sein, in den Glauben hineinzuwachsen und dir auch durch Zeiten des Zweifels und der Unsicherheit hindurch zur Seite stehen. Deshalb legt er dir bei deiner Firmung seine Hand auf die Schulter. Er soll dir den Rücken stärken. Dies soll ein Zeichen dafür sein, dass auch Gott seine Hand schützend auf dich legt.
Bitte wähle dir also einen Paten aus, dem du vertraust und der dir ein guter Begleiter durch das Leben sein kann und der dir – auch im christlichen Glauben – ein Vorbild werden kann.
Firmpate darf werden, wer in der katholischen Kirche getauft und gefirmt ist und mindestens 16 Jahre alt ist. Aus der Kirche ausgetretene Personen oder die Eltern sind für das Patenamt nicht zugelassen. Die Patenschaft kann nicht mehr aufgekündigt werden.
3. Firmanmeldung
Deine Firmung wird in das Taufbuch und das Firmregister der Pfarrei eingetragen. Dafür ist es zwingend erforderlich, das beigefügte Formular auszufüllen und abzugeben.
Neben dem Anmeldeformular musst du evtl. weitere Unterlagen einreichen. Dies ist dann der Fall, wenn du oder dein Firmpate nicht hier in der Pfarrei getauft wurden.
Wenn deine eigene Taufe nicht hier in der Pfarrei stattgefunden hat, musst du aus der deiner Taufpfarrei eine Taufbescheinigung besorgen und sie deiner Firmanmeldung beifügen. Deine Firmung wird dann sowohl hier in Cottbus als auch in deiner Taufpfarrei eingetragen.
Wenn die Taufe deines Firmpaten nicht hier in der Pfarrei stattgefunden hat, muss er von seiner Taufpfarrei einen Taufbuchauszug beantragen und zusammen mit deiner Firmanmeldung hier einreichen. Der Taufbuchauszug beinhaltet alle notwendigen Angaben für die Patenschaft. Eine Taufbescheinigung genügt dafür nicht.
Sowohl Taufbescheinigung als auch Taufbuchauszug müssen aktuell sein. Sie sind kostenlos bei der Taufpfarrei erhältlich. Die Unterlagen müssen rechtzeitig vor deiner Firmung vorliegen. Beachte, dass besonders Auskünfte aus dem Ausland frühzeitig beantragt werden müssen.