1848 - Nach Bestrebungen des Neuzeller Pfarrers Florian Birnbach wird am 5. Juni der Grundstein für eine katholische Kirche gelegt.
1850 - Am 27. Oktober wird die Kirche "Zum Guten Hirten" geweiht. Erster Pfarrer wird am 12. Dezember Pfarrer Wilhelm Leuschner.
1866 - Gründung des Gesellenvereins.
1890 - Gründung des Vinzenzvereins.
1928 - Die Pfarrei ist stark angewachsen. Pfarrer Walter Kleineidam erkennt die Not der zu kleinen Kirche und initiiert einen Kirchbau-Sammelverein, der versucht die notwendigen Mittel für einen Kirchneubau aufzutreiben.
1932 - Der Grundstein für die neue Kirche in der "Lausitzer Straße" wird am 18. September gelegt.
1934 - Kardinal Bertram, Erzbischof von Breslau, weiht die Kirche auf das Patronat "St. Maria Friedenskönigin", das im Hinblick auf die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten drohende Kriegsgefahr gewählt wurde.
1935 - Die Nazis untersagen die Feier eines Gottesdienstes in Peitz. Nach einer Beschwerde von Kardinal Bertram wird das Verbot bald darauf wieder aufgehoben.
1935 - Im Mai wird die alte Kirche an der Dresdner Straße geschlossen.
1937 - In Peitz konnten keine Gottesdienste mehr gefeiert werden, weil der Gastraum, in dem die Messen stattfanden nicht mehr zur Verfügung gestellt werden konnte. Daraufhin beschloss man den Bau einer eigenen Kirche in Peitz.
1937 - Wegen des Kirchenneubaus in Cottbus wird die Kirche "Zum Guten Hirten" nicht mehr für Gottesdienste genutzt.
1939 - Nachdem bereits der Religionsunterricht untersagt wurde, wurden nun auch die katholischen Vereine aufgelöst. Der Religionsunterricht wurde danach als Privatunterricht abgehalten.
1944 - Zur Pfarrei gehören 4.600 Katholiken.
1945 - Am 15. Februar wird Cottbus von US-Bombern bombardiert. Bomben fallen auch in den Pfarrgarten, ungefähr 2.000 Cottbuser fanden den Tod. Auch die alte Christuskirche wird beschädigt. Nach Kriegsende bricht ein Strom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den Ostgebieten über Cottbus herein, denen die Gemeinde nach Kräften mit Geld- und Lebensmittelspenden zu helfen versucht.
1946 - Wegen des Zustromes an katholischen Christen errichtet Pfarrer Broß zwölf neue Seelsorgsstellen. Sowohl in evangelischen Kirchen, in Schulen und Gasthäusern werden Gottesdienste gefeiert, Religionsunterricht erteilt, die Beichte gehört und Sprechstunden abgehalten.
1948 - Nach der kirchlichen Statistik gehören zur Pfarrei Cottbus 5.400 Katholiken in der Stadt, weitere 2.500 Katholiken in 49 umliegenden Dörfern und 19 Gottesdienststationen im Umkreis.
1963 - Der Wiederaufbau der bis dahin als Gottesdienstraum ungenutzten Gute-Hirte-Kirche beginnt.
1967 - Die Christuskirche wird durch Bischof Schaffran geweiht und eine eigene Pfarrkuratie für den Cottbusser Süden errichtet.
1976 - Durch den Einsatz freiwilliger Helfer wird begonnen, die Marienkirche umzubauen. Das Innere der Kirche wird neu gestaltet. In den Türmen werden Unterrichtsräume eingerichtet. Der erste Religionsunterricht in den neuen Räumen wurde 1983 erteilt.